Digitale Schulzimmer
Infoscreens in Schulen: Raumänderungen, Stundenausfälle und Notfälle auf einen Blick
Was Bildschirme im Schulhaus zeigen sollten, wo sie hängen, wer sie pflegt und wie sie im Notfall alle gleichzeitig warnen. Mit Beispielen aus Bern und Solothurn.

Am Morgen fällt eine Lektion aus, ein Zimmer ist kurzfristig belegt, am Abend findet ein Elternabend statt. Solche Informationen erreichen Lernende und Lehrpersonen am schnellsten dort, wo sie ohnehin vorbeigehen: im Eingang und in den Gängen. Ein Infoscreen zeigt sie aktuell, gut lesbar und ohne ausgedruckte Zettel.
Was ein Infoscreen in der Schule zeigt
- Stundenausfälle und Raumänderungen, so früh wie möglich.
- Anlässe, Prüfungstermine und Ferien.
- Hinweise für Besuchende, zum Beispiel den Weg zum Sekretariat.
- Menüplan, Wetter und die nächsten Abfahrten von Bus und Zug.
- Im Notfall eine Warnmeldung, die alle anderen Inhalte verdrängt.
Beispiele aus unseren Projekten
Für die Private Hochschule Wirtschaft Bern haben wir mehrere Signage-Displays montiert. Die Schule zeigt darauf Stundenausfälle, Raumänderungen und weitere Mitteilungen, und an verschiedenen Standorten im Haus können unterschiedliche Informationen laufen. Bei der Volkshochschule Solothurn steht ein Display im Eingangsbereich, das Lernende und Besuchende über kurzfristige Raumänderungen und Ankündigungen informiert.
Wo die Bildschirme hängen sollten
Dort, wo alle vorbeikommen: im Haupteingang, im Treppenhaus, vor dem Lehrerzimmer und bei der Mensa. Der Bildschirm hängt so, dass man im Vorbeigehen lesen kann, und der Text ist gross genug für einige Meter Abstand. Welche Grösse und Höhe passen, beschreibt unser Ratgeber Welche Bildschirmgrösse für Digital Signage?
Wer pflegt die Inhalte?
Am besten das Sekretariat oder die Schulleitung, ohne Umweg über die Informatik. In unserer Signage-Software geht das im Browser: Text oder Bild hochladen, Zeitplan setzen, veröffentlichen. Mit einem Ablaufdatum verschwinden alte Meldungen von selbst, und Wetter oder ÖV-Abfahrten laufen automatisch.
Inhalte, die gelesen werden
Ein Infoscreen hat nur Sekunden. Was im Vorbeigehen ankommen soll, braucht grosse Schrift, eine Botschaft pro Seite und starken Kontrast. Wichtiges wie Raumänderungen bekommt eine feste Stelle auf dem Bildschirm, damit man es nicht suchen muss. Weitere Regeln aus der Praxis stehen im Beitrag Digital Signage Inhalte gestalten.
Datenschutz auf dem Bildschirm
Ein Infoscreen ist öffentlich, auch für Besuchende. Darum gehören keine Namen von Lernenden auf den Bildschirm, keine Noten und keine Gründe für Absenzen. Statt «Herr Meier krank» reicht «Lektion Mathematik 3b fällt aus». So bleibt die Information nützlich, ohne etwas Persönliches preiszugeben.
Warnung im Notfall
Im Notfall zählt jede Sekunde. Eine Warnmeldung lässt sich auf Knopfdruck auf allen Bildschirmen gleichzeitig zeigen und verdrängt alle anderen Inhalte. Sie ersetzt keine Alarmanlage, ergänzt sie aber dort, wo viele Menschen hinschauen.
Infoscreen oder Webseite?
Viele Schulen haben ihre Mitteilungen schon auf der Webseite oder in einer App. Der Bildschirm ersetzt das nicht. Er erreicht aber alle, die gerade im Haus sind, auch Gäste und Lernende, die während des Unterrichts nicht aufs Handy schauen.
So gehen wir vor
Wir planen mit dir die Standorte, liefern professionelle Displays für den Dauerbetrieb, montieren sie und richten die Software ein. Danach zeigen wir dem Sekretariat, wie es die Inhalte pflegt, und bleiben Ansprechpartner. Wie Infoscreens mit interaktiven Displays im Schulzimmer zusammenspielen, beschreibt der Beitrag Digitales Schulzimmer: Was es braucht.
Mehr dazu: Digitale Schulzimmer und Informationsanzeigen.

Persönlich
Philip Fiumi
Geschäftsführer
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Passende Leistung
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