Möglichkeiten
Was ein Smart Home heute kann: zwölf Szenen aus dem Alltag
Vergessen Sie die Lampe, die per App leuchtet. Die eigentlichen Vorteile eines Smart Home merkt man erst, wenn man sie nicht mehr bedienen muss.

Die häufigste Frage in unseren Beratungen lautet nicht «Was kostet das?», sondern «Was bringt mir das?». Die Antwort ist selten ein Produkt. Sie ist eine Reihe von Momenten, in denen das Haus etwas tut, bevor man danach greift. Zwölf davon, alle aus realen Anlagen.
Morgens
- Die Storen im Schlafzimmer fahren mit dem Wecker, nicht mit der Sonne. Am Wochenende später.
- Das Licht im Bad geht nachts in gedimmtem Warmweiss an, morgens in Tageslichtweiss.
- Die Kaffeemaschine ist vorgeheizt, weil die Steckdose eine Viertelstunde vor dem Wecker einschaltet.
Tagsüber
- Die Storen folgen der Sonne und halten die Räume im Sommer kühl, ohne dass jemand daran denkt.
- Die Heizung senkt ab, sobald das letzte Telefon das Haus verlassen hat, und heizt wieder auf, wenn das erste zurückkommt.
- Ein Bewegungsmelder meldet, wenn tagsüber jemand im Haus ist, der nicht dort sein sollte.
Abends
- Ein Taster am Eingang startet die Szene «Feierabend»: Flur, Küche und Wohnzimmer in warmem Licht, Musik aus der Küche, Storen unten.
- Der Fernseher dimmt beim Einschalten die Lampen im Wohnzimmer und fährt die Leinwand herunter.
- Die Haustür lässt sich mit dem Finger, dem Telefon oder dem Code öffnen. Der Schlüssel liegt im Schrank.
Nachts und unterwegs
- Der Taster neben dem Bett schaltet alles aus, was noch leuchtet, und meldet, welche Fenster offen sind.
- In den Ferien simuliert das Haus Anwesenheit mit den Lichtmustern der letzten Wochen.
- Die Wallbox lädt das Auto mit dem Solarstrom vom Dach und stoppt, wenn der Speicher Vorrang hat.
Was die Szenen gemeinsam haben
Keine davon braucht eine App. Die App ist die Ausnahme für die Ferien und die Einstellung. Im Alltag gibt es Taster, Präsenzmelder und Automatik. Das ist der Unterschied zwischen einem Haus voller Geräte und einem Smart Home: Das eine will bedient werden, das andere nimmt Arbeit ab.
Was dahinter steckt
Für die meisten Szenen genügen Licht, Storen, Heizung und ein paar Sensoren – die Grundfunktionen jedes Bussystems und jeder guten Funkinstallation. Zutritt, Musik, Fernseher und Energie-Management kommen als Schichten darüber. Wichtig ist, dass alle Schichten miteinander sprechen. Ein Fernseher, der die Lampen nicht kennt, kann sie nicht dimmen.
Wo man anfängt
Mit dem Raum, in dem Sie am meisten Zeit verbringen, und mit den drei Dingen, die Sie dort täglich von Hand machen. Das ist der Plan. Der Rest ist Technik – und die erklären wir Ihnen gern bei Ihnen zu Hause, an genau diesen zwölf Szenen.
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