Zum Inhalt springen

Marken

Hi-Fi-Marken im Überblick: von Sonos bis Piega

Welche Marke steht wofür? Ein Rundgang durch Streaming-Lautsprecher, klassisches Hi-Fi und die Schweizer Hersteller, die international mitspielen.

Sound2 Min.Aktualisiert
Hi-Fi-Marken im Überblick: von Sonos bis Piega

Die Auswahl an Lautsprechern und Anlagen ist unübersichtlich geworden, weil sich zwei Welten überlagern: die Streaming-Systeme mit App und WLAN und das klassische Hi-Fi mit Verstärker und Kabel. Hier die Marken, die wir regelmässig installieren, und wofür sie stehen.

Streaming-Systeme

Sonos ist das bekannteste: Lautsprecher, Soundbars und Verstärker in einer App, einfach zu bedienen, mit fast jedem Dienst verbunden. Bluesound (BluOS) richtet sich an Hörer mit höheren Ansprüchen, etwa mit dem Streamer Node und den Powernode-Verstärkern; die Technik steckt auch in Geräten von NAD und Dali. Denon HEOS macht die Verstärker von Denon und Marantz zu Multiroom-Teilnehmern. Bose bleibt bei einfacher Bedienung und kräftigem Bass. Apple HomePod ist die richtige Wahl für Haushalte, die ohnehin mit Apple arbeiten.

Design und Klang aus einer Hand

Bang & Olufsen aus Dänemark baut Lautsprecher, die man ins Wohnzimmer stellt, weil sie schön sind – und die dabei gut klingen. Devialet aus Frankreich mit dem Phantom liefert Bass aus einem Volumen, das man nicht für möglich hält. Naim (Mu-so) und Bowers & Wilkins (Zeppelin) sind die britischen Vertreter für hochwertige Einzellautsprecher.

Klassisches Hi-Fi

KEF ist für die Uni-Q-Treiber bekannt, bei denen Hoch- und Mitteltöner auf einer Achse sitzen; die aktiven LS50 Wireless und LSX sind komplette Anlagen in zwei Boxen. Dali aus Dänemark klingt warm und ist im Verhältnis zum Preis herausragend. Bowers & Wilkins baut die Lautsprecher der Abbey Road Studios. Dynaudio, Monitor Audio und Focal decken das gehobene Segment ab; Klipsch und JBL stehen für Dynamik und Party.

Bei Verstärkern und Receivern führen Denon und Marantz (dieselbe Firma, unterschiedlicher Charakter), Yamaha, NAD und Cambridge Audio. Für reine Musik in Stereo sind Vollverstärker mit Streaming eingebaut heute die praktischste Lösung.

Die Schweizer

Die Schweiz hat eine bemerkenswerte Lautsprecherszene. Piega aus Horgen am Zürichsee baut Aluminiumgehäuse mit Bändchenhochtönern, die zu den feinsten überhaupt gehören – inzwischen auch als Streaming-Lautsprecher. Rowen aus Steffisburg fertigt seit Jahrzehnten in Handarbeit im Berner Oberland. Stenheim im Wallis spielt in der obersten Liga, Goldmund in Genf ebenfalls. Revox, gegründet in Zürich, steht für die Tonbandgeräte der Sechziger und heute für Multiroom und Lautsprecher mit Schweizer Wurzeln. Thorens, einst in Sainte-Croix gegründet, ist der Klassiker unter den Plattenspielern.

Einbau

Wer Lautsprecher nicht sehen will, greift zu Einbaulautsprechern in Wand und Decke: Sonance, Bowers & Wilkins CI, KEF Ci, Monitor Audio und Dali bieten Serien, die im Gips verschwinden. Sonos und Bluesound liefern die Verstärker dazu.

Wie wir auswählen

Nicht nach Marke, sondern nach drei Fragen: Was wird gehört, in welchem Raum, mit welcher Bedienung? Erst dann fällt die Wahl – und zwar für den Raum, in dem die Anlage später steht.

SonosBluesoundKEFDaliBowers & WilkinsPiegaRowenRevoxHi-FiMarken

Weitere Beiträge

News

Reden wir über Ihr Projekt.