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DOOH im Fitnessstudio: Warum Werbung dort ankommt, wo man wartet

Digital Out of Home wächst, weil die Aufmerksamkeit dort liegt, wo Menschen ohnehin warten. Zahlen, Formate und wie eine Kampagne aufgebaut wird.

Digital2 Min.Aktualisiert
DOOH im Fitnessstudio: Warum Werbung dort ankommt, wo man wartet

Digital Out of Home – kurz DOOH – ist die einzige klassische Werbeform, die in den letzten zehn Jahren gewachsen ist, während Print und lineares Fernsehen verloren haben. Der Grund ist banal: Der Bildschirm hängt dort, wo Menschen ohnehin stehen und nichts zu tun haben.

Warum Fitnessstudios besonders gut funktionieren

Im Studio ist die Verweildauer hoch, die Besuchsfrequenz regelmässig und die Stimmung positiv. Wer zwischen zwei Sätzen pausiert, schaut sich um. Genau dann läuft der Spot. Wir betreiben ein Netz mit über 5000 Werbeflächen an mehr als 1000 Standorten – ein grosser Teil davon in Fitness- und Freizeitanlagen in der ganzen Schweiz.

Dazu kommt die Zielgruppe: gesundheitsbewusst, kaufkräftig, lokal verwurzelt. Für einen Fahrradhändler, eine Physiotherapie oder ein Restaurant in derselben Ortschaft ist das ein präziser Kanal.

Was ein Spot leisten muss

Ein DOOH-Spot ist kein Fernsehspot. Er läuft ohne Ton, dauert zwischen sieben und zehn Sekunden und wird aus mehreren Metern Entfernung gesehen. Was funktioniert:

  • Eine Aussage, nicht drei.
  • Grosse Schrift, hoher Kontrast, wenig Text.
  • Marke am Anfang und am Ende, nicht nur am Schluss.
  • Ein klarer nächster Schritt: Ort, QR-Code oder Suchbegriff.

Was es kostet und was man dafür bekommt

Eine regionale Kampagne im Werbenetz ist für einen lokalen Betrieb gut tragbar, eine schweizweite Belegung liegt deutlich darüber. Entscheidend ist nicht der Preis pro Bildschirm, sondern der Preis pro Kontaktchance – und da liegt DOOH regelmässig unter Print und Radio.

Wir liefern die Auswertung mit: Standorte, Laufzeiten, Wiedergaben. Damit lässt sich eine Kampagne beim nächsten Mal schärfen, statt sie zu wiederholen.

Wie eine Kampagne aufgebaut wird

Eine Belegung im Werbenetz läuft in Wochenschritten. Der Spot wird an definierten Standorten in einer Rotation ausgespielt, typischerweise mehrfach pro Stunde. Wer regional wirbt, wählt Standorte im Umkreis von zwanzig bis dreissig Kilometern. Wer national geht, belegt Standortgruppen nach Kanton oder Studiokette.

Sinnvoll ist eine Laufzeit von mindestens vier Wochen. Zwei Wochen reichen nicht für den Wiedererkennungseffekt, mehr als acht Wochen ohne Motivwechsel führen zu Ermüdung. Wir empfehlen deshalb zwei Motive im Wechsel.

Gestaltung: die harte Schule

Der grösste Unterschied zu Print ist die Distanz. Ein Plakat wird aus zwei Metern gelesen, ein DOOH-Spot aus fünf bis acht. Als Faustregel gilt: Schriftgrösse mindestens ein Zwanzigstel der Bildhöhe, maximal sieben Wörter pro Bild, keine dünnen Schriftschnitte, kein Text auf unruhigem Hintergrund.

Bewegung hilft, aber sparsam. Ein Bildwechsel alle zwei Sekunden wirkt nervös. Eine ruhige Kamerafahrt oder ein einzelner Übergang reicht.

Was messbar ist – und was nicht

DOOH liefert Wiedergabezahlen, Standorte und Laufzeiten. Was es nicht liefert, ist ein Klick. Wer die Wirkung messen will, braucht einen zweiten Marker: einen eigenen Rabattcode, eine Landingpage mit eigener Adresse oder schlicht die Frage am Verkaufspunkt, woher jemand kommt.

Für einen Fitnessbetreiber, der im eigenen Studio wirbt, ist die Messung einfacher: Anmeldungen für einen Kurs, der nur auf dem Screen beworben wurde. Solche Tests führen wir mit Kunden regelmässig durch, bevor grössere Budgets fliessen.

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