Warum Bildschirme wirken · Praxisbuch
Checklisten
Alle Listen aus dem Buch zum Abhaken.
01
Vor dem ersten Angebot
- Was soll der Bildschirm bewirken? Ein Satz, kein Absatz.
- Wer geht dort vorbei, wer steht dort still, wie lange?
- Wer macht die Inhalte, wie viel Zeit hat diese Person pro Woche?
- Welcher Anteil der Inhalte kann automatisch laufen?
- Gibt es Strom und Netzwerk am gewünschten Ort?
- Braucht es eine Bewilligung von Vermieterin oder Gemeinde?
- Wer merkt es, wenn der Bildschirm schwarz ist?
02
Ortsbegehung
- Laufrichtung und Blickachsen notieren, Fotos aus Augenhöhe machen
- Helligkeit am Standort zur hellsten Tageszeit messen
- Sonnenstand über den Tag prüfen, Spiegelungen suchen
- Betrachtungsabstand messen: kürzester, typischer, längster
- Montagehöhe festlegen, Unterkante markieren, Wandaufbau prüfen
- Steckdose und Netzwerkdose suchen, Kabelweg festlegen
- Bei Schaufenstern: Belüftung und Hitzestau hinter dem Glas beurteilen
- Bei Aussenflächen: Schutzart, Fundament, Vandalismus, Blendung
03
Inhalte, die den Alltag überleben
- Eine Botschaft pro Folie, höchstens sieben Wörter in der Hauptaussage
- Vorlagenfamilie statt Einzelstücke: Aktion, Information, Menü, Team, Veranstaltung
- Schriftgrösse am längsten Betrachtungsabstand prüfen, nicht am Schreibtisch
- Loop-Länge zur Verweildauer am Ort passend wählen
- Automatische Inhalte einbauen: Wetter, Öffnungszeiten, Termine, Bestände
- Ablaufdatum je Inhalt setzen, damit nichts Altes stehen bleibt
- Ton nur dort, wo er niemanden stört – sonst Untertitel
04
Betrieb und Service
- Verfügbarkeit überwachen, Störung automatisch melden lassen
- Neustartplan und Wartungsfenster festlegen
- Redaktionsplan mit festen Terminen und einer verantwortlichen Person
- Zugänge und Rollen sauber vergeben, Austritt von Mitarbeitenden bedenken
- Ersatzgerät oder Reaktionszeit im Servicevertrag klären
- Monatlicher Blick auf Verfügbarkeit, Ausspielung und Alter der Inhalte
- Einmal im Jahr: Zielsetzung überprüfen und Inhalte ausmisten